Die Idee
Viele Thüringer Gemeinden haben keinen schnellen Zugang zum Internet. Dies ist ein Wettbewerbsnachteil. Auf Initiative von Thüringer Kommunen haben sich 2009 die Thüringer Netkom und zahlreiche regionale Unternehmen zusammengefunden, um in und für Thüringen mit dem Ausbau der Telekommunikations-Infrastruktur die weitere Entwicklung des Freistaates zu unterstützen.
Alle Partner arbeiten dabei unter dem Motto "von Thüringen für Thüringen" zusammen.
Für die Anbindung der 25 Orte an das Breitbandnetz nutzt die Thüringer Netkom eigene Glasfaserleitungen, die zusammen mit Strom- und Erdgasleitungen verlegt sind und zur Überwachung und Steuerung des Energienetzes der E.ON Thüringer Energie dienen. Neu verkabelt werden muss damit lediglich das letzte Wegstück vom Anbindepunkt auf der vorhandenen Glasfaserleitung bis zu den Verteilerstationen der Deutsche Telekom AG in dem jeweiligen Ort. Die Thüringer Netkom tritt dabei ausschließlich als Netzbetreiberin auf und überlässt nach Fertigstellung der Infrastruktur das direkte Kundengeschäft im Markt etablierten Diensteanbietern. Für das Pilotprojekt (Pressemitteilung 03.12.2009) konnte das Geraer IT-Systemhaus Engel & Co. GmbH Gera gewonnen werden. Unter dem Markennamen encoLine bietet das speziell auf Internet im ländlichen Raum spezialisierte Unternehmen seinen Kunden attraktive Internet-Flatrates mit verschiedenen DSL-Geschwindigkeiten und Telefonie-Flatrates an.